THE JOURNEY / DROM

BERLIN TEAM

Konzept & Künstlerische Leitung
Brina Stinehelfer / Per Aspera 

Konzept & Dokumentation
Nihad Nino Pušija / fotofabrika 

Künstlerische Entwicklung & Regie
Hamze Bytyci / Roma Trial 

Übersetzungen & Produktion
Veronika Patockova / Roma Trial 

 

NOVI SAD TEAM

Konzept & Produktion
Milan Vracar / Kulturanova

 

BUDAPEST TEAM

Projekt Entwicklung & Produktion
Barna Petrányi / Utca Szak

 

Das Projekt wurde im Rahmen von Szenenwechsel, einem Programm der Robert Bosch Stiftung und des Internationalen Theaterinstituts gefördert.

 

Premiere in 2016

 

 

Aus den Berichten des Auswärtigen Amtes (ec.europa.eu) ergibt sich die Tendenz, dass die meisten Asylbewerber europäischen Ursprungs in Deutschland aus Serbien kommen, die Mehrheit von ihnen wird als Roma identifiziert. Tausende von menschen reisen jedes Jahr von Novi Sad durch Budapest nach Berlin. Eines der Projektziele ist es, diesen Menschen eine Plattform anzubieten, um ihre Geschichte aus ihrer Perspektive zu erzählen. Während der Recherchephase werden wahre Geschichten der Asylbewerber gesammelt sowie weitere Roma-KünstlerInnen gesucht, die sich am Projekt beteiligen werden. Diese Phase wird unterstützt durch Ninos Workshops in der Zentralen Aufnahmestelle für Flüchtlinge in Berlin, wo wir erste Kontakte zu den Asylbewerbern knüpften. Zum Sammeln weiterer Aussagen sind Aufenthalte in Berlin, Budapest und Novi Sad geplant. In der Produktionsphase werden aus diesen Geschichten in einer gemeinsamen künstlerischen Reflexion mit Roma- und Nicht-Roma-KünstlerInnen sowie mit interviewten Roma eine Tour-bereit performance sowie -Fotoausstellung entwickelt. Die Beteiligten werden ermutigt (jedoch nicht gezwungen), Traditionelle/Folkloristik Rome künstlerische Ausdrücke sowie eigene innovative künstlerische Methoden und Arbeitsweisen zu entwickeln. Es wird eine enge Zusammenarbeit zwischen Roma und Nicht-Roma aus 3 verschiedene Länder – dabei ist jedoch wichtig, dass die Sichtweise und die Erzählmacht stets die Roma selbst behalten. Das Projekt ist als eine Quad-laterale Koproduktion ausgelegt, als Zusammenarbeit zwischen Per Aspera (Berlin), Kulturanova (Novi Sad), und Uta Stak (Budapest) sowie den Roma-KünstlerInnen, die durch das Projekt vereint werden. Das Ziel ist erhöht gegenseitige Verständnis Roma und Nicht-Roma gegenüber, sowie verbesserte Zustand des Berliner (und Europäische) Romas. Es wird eine langfristige Kooperation nach dem Projektende beabsichtigt.